Alexandra Kui - BÜCHER Alexandra Kui - BÜCHER

Rabenseele

Eine Spätsommernacht im Harz. Wieder einmal eskaliert ein Streit zwischen der jungen Lua aus gutbürgerlichem Hamburger Hause und ihrem Mann David aus der ostdeutschen Provinz. Wieder einmal ist sie manipulativ, fordernd und wieder einmal ist er gewalttätig. Doch diesmal ist es anders als sonst, denn Lua hält plötzlich sein Jagdgewehr in den Händen und aus dem abgründigen Spiel um Macht wird bitterer Ernst …

Die Leiche von David wurde nie gefunden, doch Lua musste für den Tod ihres Mannes im Gefängnis büßen. So viel Blut am Tatort reichte als Schlüsselbeweis. Nur erinnern kann sie sich nach wie vor kaum. Alles ist so verschwommen. Wieder auf freiem Fuß versucht sie nun als Kassiererin in einer Kleinstadt nahe dem Harz einen Neuanfang: unauffällig, bescheiden, gezeichnet. Aber die Vergangenheit ist stärker als ihr Wunsch zu vergessen. Da ist diese Gestalt in Davids Parka, die sie zu verfolgen scheint und da sind die Erinnerungsstücke von damals, die aus ihrer neuen Wohnung verschwinden. Viel zu viele Bilder sind in ihrem Kopf und ein unstillbares Verlangen bahnt sich immer mehr seinen Weg in ihr. Lua kann nicht loslassen, will nicht loslassen. Rastlos stellt sie sich ihren Dämonen in der Jagdhütte im Kalten Tal, wo die Katastrophe geschah. Nur was ist damals wirklich passiert? Was weiß die eingeschworene Dorfgemeinschaft? Und vor allen Dingen: Was ist noch real und was ist schon blanker Wahn?

Rabenseele ist ein schneller, verstörender Psychothriller, der die weiblichen Abgründe im Spannungsfeld von Manipulation und Macht, sexueller Begierde und Gewalt, Zwang und Freiheit auslotet und die Leser an einen kalten Ort jenseits der Komfortzone führt.

ROMAN
Berlin Verlag
Erschienen am 01.03.2016
208 Seiten, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-8270-1218-0

 

Marias letzter Tag

Der Sommer ohne Angst

Jeder hat Angst: vor der Euro-Krise, dem steigenden Flusspegel, dem Notendurchschnitt. Lous beste Freundin Maria hat Angst, wie ihre Mutter an Krebs zu erkranken. Als sie von einem Zug erfasst wird und nur knapp überlebt, sprechen alle von versuchtem Selbstmord. Daraufhin ruft Lou den Sommer ohne Angst aus. Ihr Plan: zu leben, als sei es ihr letzter Tag. Tun, wovor sie sich immer gefürchtet hat. Sich fühlen, wie Maria sich gefühlt hat. Ihre selbstgedrehten Videos postet Lou auf ihrem YouTube-Channel, dem sie den Titel »Marias letzter Tag« gibt. Rasant steigt die Zahl der Klicks, es entsteht eine Bewegung der Angstverweigerer. Die Mitschüler, Freunde und Fans übertrumpfen sich mit immer gefährlicheren Aktionen. Und irgendwann verliert Lou die Kontrolle...

Roman
Ab 14 Jahren
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 288 Seiten
Verlag: cbt (März 2015)
ISBN: 978-3-570-16317-7
 

Stille Feindin

Farina und Tami (beide 17) haben eines gemeinsam: Ihre Kindheit würden sie am liebsten aus dem Gedächtnis streichen. Als sie Freundinnen werden, hat Tami das Gefühl, sie hätten auf wundersame Weise schon immer zusammengehört, obwohl sie sich erst seit kurzer Zeit kennen. Und tatsächlich hat sich ihr Weg in der Vergangenheit schon einmal gekreuzt: Da ist etwas, was sie beide gleichermaßen betrifft. Ein Abgrund, der Farina unberechenbar macht – sogar für sich selbst.

Paperback, Klappenbroschur, 320 Seiten,
ISBN: 978-3-570-16275-0
 

Die Welt ist eine Scheibe

"Die Welt ist eine Scheibe. Beweis: Manche fallen runter, ein ständiges Stürzen und Aufschlagen. Die meisten merken es bloß nicht."

Wiebke sitzt auf einem Baum und rechnet ab: mit ihren dumpfen Verwandten, Geestbauern auf dem flachen Land. Mit den Strassers, der hippen Kleinfamilie aus der großen Stadt. Mit all den Hinterwäldlern, die unter Wiebkes Buche das Feuer zu löschen versuchen, das die Sechzehnjährige gerade gelegt hat.
Alexandra Kuitkowski erzählt eine brillant komponierte Geschichte über die verhängnisvolle Verstrickung zweier Familien, über den Zusammenprall von Stadt und Land.

Wieviel Land? Wieviel Vieh? Wieviele Kinder? Das sind die Fragen, um die sich auf dem Hof von Wiebkes Familie alles dreht, in dieser Reihenfolge. Was zählt, ist immer die übernächste Generation. Die Toten bestimmen über das Leben der Ungeborenen. Nur Wiebke tanzt aus der Reihe, klaut, randaliert, träumt von einer Karriere als Musikerin und sehnt das Abitur herbei, um danach endlich in die große Stadt zu fliehen. Doch bevor es soweit ist, kommt die Stadt zu ihr. Baugebiete rücken dem Dorf zu Leibe. Unter den Neubürgern: das Ehepaar Strasser mit dem siebenjährigen Sohn Luis.

Eine Schicksalsbegegnung. Denn als der wohlbehütete Spross der Strassers bei einem Bootsausflug unter der Aufsicht von Wiebkes Vater zu Tode kommt, wird das Leben beider Familien aus der Bahn geworfen.


„Eine spannende Abrechnung mit den dumpfen Bauern, der hippen Kleinfamilie aus der Großstadt...Schön komponiert hat Autorin Kuitkowski den Zusammenprall zweier Welten - Stadt und Land - und die schicksalhaften Verstrickungen der Familien.“
Britta Helmbold, Ruhr Nachrichten, 14.2.2013

„...fantastisch geschrieben ... feinfühlig und mit großer Liebe zum Detail ... ein wunderbarer Roman, der die Stille im Lauten beschwört.“
Hannelore Aldag, Stader Tageblatt, 14.2.2013

„Ein schönes, überaus kluges Buch ... eines, das beim Lesen die Zeit stehen bleiben lässt... Wie hat sie es geschafft, in ihrem Roman so viele Erzählräume zu öffnen, in der Handlung behende vor- und zurückzuspringen und ihn gleichzeitig sprachlich so dicht zu gestalten?“ Frank Keil, taz, 30.3.2013

„Der hypnotischen Wirkung von Alexandra Kuitkowskis eigenwilligem Schreibstil kann man sich schwer entziehen. Ihre Sätze sind mal von poetischer Schönheit, dann wieder ruppig und kurz, sie bergen Untiefen und sind wirklich etwas ganz Besonderes.“
Tanja Wekwerth, lettra., 2.4.2013

„Roman, der fein konstruiert ist und auf wenig Raum sehr dicht eine Geschichte erzählt, die in die Weite will, den ganz großen Bogen schlägt. In Zukunft will Alexandra Kuitkowski unter beiden Autorennamen schreiben, dem Genre Krimi treu bleiben, aber auch weiter anderen Formen der Literatur entdecken. Das ist eine gute Nachricht.“ NDR Kultur, 8.4.2013

„Ein bemerkenswertes Buch.“
Lesezeichen, Bayerisches Fernsehen, 8.4.2013

„Die Welt ist eine Scheibe, das ist der Titel dieses schmalen Wunderwerks von einem Buch. Auf nicht einmal 150 Seiten entfaltet die Autorin mit enormer Sprachwucht eine beeindruckende Geschichte um unerfüllte Wünsche, ungestillte Hoffnungen, kleine Fluchten und schicksalhafte Ereignisse.“ Peter Godazgar, Mitteldeutsche Zeitung 20./21.4.2013

„Alexandra Kuitkowski erzählt Wiebkes Geschichte in einem atemlosen Tempo, in einer dichten Sprache mit Rück- und Ausblicken auf das Landleben und den Familienalltag der Landwirtsfamilie. Mal tut sie das poetisch schön, mal ruppig, kurz und äußerst direkt.“ Uwe Dammann, Weserkurier, 25.5.2013

„Alexandra Kuitkowksi hat mit ihrer 16-jährigen Protagonistin in "Die Welt ist eine Scheibe" eine wunderbare Frauenfigur geschaffen, der man gerne in ihre komplexe, übersteigerte Innenwelt folgt. Hochsensibel nimmt sie alles in ihrer Umgebung wahr. Dicht am Abgrund ihrer begrenzten Welt sitzend, entspringen ihrem überspannten Kopf Gedanken, die wildpoetisch und eigenwillig sind wie eine Silberdistel auf dem Kartoffelacker.“
 Szene Hamburg, 28.6 2013

„Feinfühlig: Der lesenswerte Roman von Alexandra Kuitkowski lebt von der untergründigen Spannung .“
 Kieler Nachrichten Online, 24.7.2013

„Das merkt man der straffen, Spannung erzeugenden Erzählweise an. (…) Aber im Gegensatz zu viel Verfassern feierfreudiger Popliteratur steckt die Autorin auch nicht mehr mittendrin in der Jugend, sondern ist längst in einer späteren Lebensphase angekommen, in der sie souverän vermeidet, die ländliche Provinzjugend zu verteufeln oder zu idyllisieren.“ Sandra Kerschbaumer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.8.2013

Leserstimmen:

„Kleines Buch, ganz groß! Landleben + echte Gefühle + tolle Sprache = ein besonderes Buch!“
Arizona, lovelybooks.de

bewegend emotional und sprachlich einfach nur genial. Eine kleine Perle unter den Romanen.
Rosinchen, lovelybooks.de

Ich habe das Buch unglaublich gerne gelesen und kann es wirklich nur empfehlen.
Tonks, lovelybooks.de

Noch mehr Leserkommentare bei Lovelybooks:

www.lovelybooks.de


Roman
HOFFMANN UND CAMPE VERLAG
19. Februar 2013 - gebunden
Seiten: 144
ISBN: 978-3-455-40359-6
 

Falsche Nähe

Der frühe Unfalltod der Eltern hat Noa und ihre große Schwester Audrey zusammengeschweißt. Durch deren Erfolg als Krimiautorin konnten die beiden gerade in die schicke Hamburger Hafencity ziehen, als plötzlich eine unveröffentlichte Romanidee als reale Mordserie in der Tageszeitung auftaucht. Noa bekommt Zweifel, wie gut sie ihre Schwester eigentlich kennt. Was geschah wirklich an dem Tag, als ihre Eltern starben? Je mehr Noa herumschnüffelt, desto klarer wird: Es gibt jemanden in ihrem Umfeld, der nichts Gutes im Sinn hat, und diese Person ist hochgefährlich ...


„Spannend und raffiniert - ein atemberaubender Thriller“ (Frankfurter Stadtkurier)

„…von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Die Leser des 285 Seiten starken Romans machen auf atemberaubenden Umwegen Bekanntschaft mit einem dunklen Familiengeheimnis, das den Geschwistern zum Verhängnis zu werden droht.“ (BUXTEHUDER TAGEBLATT)

„Diese Geschichte nistet sich in die Gedanken des Lesers ein. Für lange Zeit. Versprochen.“ (BrigittesKinderbücherei.de)


Thriller – Originalausgabe
CBT (Mai 2013)
Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Paperback, Klappenbroschur
Seiten: ca. 280
ISBN: 978-3-570-16256-9
 

Lügensommer

Der Verdacht beginnt, wo Vertrauen endet.

Mit der Sommeridylle in dem kleinen Ort unweit der Nordsee ist es schlagartig vorbei, als die 17-jährige Zoe erschlagen aufgefunden wird. Unter dringendem Tatverdacht steht ihr Freund Ansgar, Sohn einer angesehenen Unternehmerfamilie. Der halbe Ort war Zeuge ihres furchtbaren Streits am Elbstrand.

Für Ansgars Schwester Marit steht fest, dass die Polizei vorschnell urteilt. Sie stellt eigene Nachforschungen an und entdeckt dunkle Geheimnisse in Zoes Leben – Geheimnisse, an denen sie besser nicht gerührt hätte ...

„Mit Lügensommer hat Alexandra Kui packenden und sprachlich geschliffenen Psychothriller geschrieben, der nachwirkt (...) eine Parabel über den sozialen Druck durch die Gesellschaft.“ Stader Tageblatt

„Clever konstruiert. Ein rundum überzeugender Thriller für das Dösen am Strand, aber auch für verregnete Ferientage.“ Bulletin Jugend & Literatur

„Ein sehr gut geschriebenes Buch und sehr spannend.“ Lidan Chai (14 Jahre), Jugendredaktion Buecherkinder.de

„Nicht nur für Teenager eine fesselnde Lektüre.“ yango family

„Lesenswert!“ Main Post

„Ein gelungener Psychothriller, der nicht nur Jugendliche, sondern auch Erwachsene fesseln wird.“ Lovelybooks.de

„Alexandra Kui versteht es meisterhaft, dunkle Abgründe hinter scheinbar perfekten Fassaden aufzudecken. Geschickt mischt sie Spannung und große Gefühle, Familienprobleme und verhängnisvolle Zufälle. Spannung pur, packend und knisternd von der ersten bis zur letzten Seite!“ Luzerner Rundschau

„... das eindrucksvolle, psychologische Portrait eines Mädchens, dessen sichere Welt ins Wanken gerät...“ Alliteratus



Thriller - ORIGINALAUSGABE
cbt (April 2011)
Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren

Paperback, Klappenbroschur,
Seiten: 320

ISBN: 978-3-570-16113-5
 

Wiedergänger

Rache, die im Tod nicht ruht: In ihrem virtuos komponierten Roman beschwört Alexandra Kui böse Geister.

Lübeck, 1942. Ein Mann wird lebendig begraben –von seinen eigenen Kindern. Sechzig Jahre später werden die Geschwister von ihrer Tat eingeholt, und nicht nur sie müssen grausam dafür büßen. Kuis unerhört spannender Roman erzählt von der Macht eines alten Fluchs und von einer Schuld, für die jede Generation mit dem Tod bezahlen muss.

Nicht jeder, der verschwindet, wird vermisst. Als Tönges Engel, Sprengmeister im Ruhestand, nach einem Streit mit der Verwandtschaft das Haus verlässt und nicht mehr zurückkommt, kümmert das niemanden. Bis seine Enkeltochter und Firmenerbin Liv anfängt, Fragen zu stellen. Alte Narben reißen auf. Hat jemand aus der zerrütteten Lübecker Familie den schroffen Patriarchen beseitigt? Oder hat sich Tönges Engel abgesetzt, um endlich den Geistern seiner Vergangenheit die Stirn zu bieten? Livs Suche führt bis nach Island, wo Tönges’ Schwester bereits auf sie wartet. Dort muss Liv nicht nur gegen Schnee und Eis, sondern auch gegen einen angeblichen archaischen Fluch kämpfen.


"unglaublich fesselnd" Kieler Nachrichten, 25.8.2010

"Vergesst Schweden, vergesst Wallander. Dieses ist ein richtig gutes, das bessere Buch." Elmar Krekeler, Die Welt, 30.4.2010

"Alexandra Kui mixt raffinierte Spannung und Familientragödien - und sie wird mit jedem Buch besser." Petra, Mai 2010

"Bis zur letzten Seite tiefgründige fesselnde Intensität." Subway, Mai 2010

"dieses Buch ist eine Sensation in Erzählkunst und tiefem Verständnis des Menschseins" (...) "cool, nordisch by nature, zeitweise archaisch und doch glasklar, trocken" Franz Birkenhauer, sf-Magazin

"virtuos komponiert" Alster Rundschau, März 2010

"Kui verkörpert eine neue, eigenständige Stimme in der deutschen Literatur, die viel Beachtung verdient." Ultimo, Juli 2010

"Alexandra Kui schafft es, den Leser von der ersten bis zur letzten Seite mit einer fesselnden Intensität zu packen. (...) 320 Seiten geballte Spannung." Unser Magazin, März 2010

"Kunstvoll und hochspannend verbindet sie die Geschichte dieser bürgerlichen Lübecker Familie mit den unheilvollen Geschehnissen im isländischen Bjarg vor 250 Jahren." Zuhause Wohnen

"Kui liefert mit ihrem neuen Roman 320 spannungsgeladene Seiten mit Gänsehautgarantie." Lahn-Dill-Anzeiger

"Gut konstruierte Story mit historisch interessantem Hintergrund, die ihre Spannung ungewöhnlicherweise nicht nur durch die Handlung, sondern auch direkt aus der Natur und Kultur Islands bezieht." EKZ Bibliotheksservice, 29.3.2010

"Ein virtuos komponierter Spannungsroman" Freunde der Künste, 7.5.2010

"Alexandra Kui, Schriftstellerin und Musikerin, hat ein hoch emotionales Buch von der Macht alter Flüche geschrieben" Bietigheimer Zeitung, 8.5.2010

"Fazit für mich: das Leben ist sehr viel mehr als die Summe seiner Teile. Großartiges Buch, unbedingt lesen." Tanja Wekwerth, lettra-tv

"... ein Konglomerat aus Charakterköpfen und fantastischen Naturbeschreibungen - ein Markenzeichen der Autorin." Stader Tageblatt

Roman
HOFFMANN UND CAMPE VERLAG
18. Februar 2010 - gebunden
Seiten: 320
ISBN: 978-3455402537
 

Blaufeuer

Es herrscht Ebbe an der Nordsee: Der Bootsbauer Erik Flecker stirbt unter mysteriösen Umständen im Watt vor Cuxhaven. Was zunächst wie ein Unglücksfall aussieht, entpuppt sich als grausames Verbrechen. Als seine Schwester Janne zur Beerdigung anreist, überstürzen sich die Ereignisse. Familienvater Paul bittet Janne um einen Gefallen, der ihr Leben nicht nur umkrempeln, sondern es auch in größte Gefahr bringen wird.

„Der Roman besticht aus drei Gründen: Er ist erlesen nordisch kühl formuliert, hat einen erlesen monströsen Schurken und eine erlesen toughe Heldin." WDR 5, 25. Juni 2011

„ ... schnörkellos und manchmal fast auf eine musikalische Weise schön ... Ein unerhört subtiler Roman.“ Roland Krüger, Deutschlandradio Kultur

„ ... eine spannende und lesenswerte Geschichte, die Lust auf Meer macht - nicht nur dann, wenn man gerade in einem Strandkorb an der Nordsee sitzt.“ Dörte Hansen, NDR Info

„Heißt, von schwedischen Krimiautoren lernen, siegen lernen, übersetzt: wie gute Kriminalromane zu schreiben sind? Im Fall der Autorin Alexandra Kui lautet die Antwort darauf schlicht: Ja ... Spätestens bei der mörderisch-klaustrophibischen Höhlenverfolgung auf Helgoland überlegt man sich gründlich die nächste Fahrt zu dieser Insel.“ Rheinischer Merkur

„Spannend und nordisch kühl.“ Freundin

„... atmosphärisch dicht und elegant aufgebaut.“ Kirsten Schmidt, Hamburger Morgenpost
 
 
Roman
HOFFMANN UND CAMPE VERLAG
März 2008 - gebunden
Seiten: 320
ISBN: 978-3-455-40114-1
Taschenbuchausgabe:
Deutscher Taschenbuch Verlag
Mai 2011
320 Seiten
ISBN 978-3-423-21292-2
   
   
 

Tod an der Schleuse

Obsthaine, Flüsse, prächtige Höfe: Im Alten Land vor den Toren Hamburgs machen die Bauern seit Generationen gute Geschäfte. Jedes Jahr im Frühling verwandelt sich die fruchtbare Ebene in ein Blütenmeer – und in den Kirchen läuten die Hochzeitsglocken. Eine heile Welt? Oder ein schöner Ort zum Sterben? Die junge Lehrerin Dora, eine Fremde, die nicht ganz freiwillig den Dienst in einer Dorfschule antritt, stößt auf ein düsteres Geheimnis: Wenn ein bestimmtes Lied erklingt, wird jungen Frauen ihre Vermählung zum Verhängnis. Als dann auch noch ein Mädchen aus ihrer Klasse verschwindet, wird sie ins dunkle Geschehen hineingezogen, in dessen Mittelpunkt ausgerechnet Doras neue Liebe Sven zu stehen scheint, der Sohn des mächtigsten Mannes der Gegend. Sie beginnt zu zweifeln: Sollte Sven etwas mit den Morden zu tun haben?

„Enttarnung einer Idylle“ (Hamburger Abendblatt)

Roman
Droemer-Knaur
März 2006
352 Seiten
11,5x18,0 cm
ISBN: 3-426-62992-5
 


Nebelfelsen

Die Fotografin Antonia kann es nicht fassen: Ihre Freundin Cleo hat sich umgebracht. Antonia reist in den Harz in das Städtchen Grauen, wo der Selbstmord passierte. Hier befinden sich die »Schläferklippen«, von denen sich schon viele Todessehnsüchtige stürzten und die auch Cleo zum Verhängnis wurden. Antonia trifft bald auf Tom, den attraktiven, wenn auch schon etwas angegrauten Chef der Harzer Lokalzeitung - und erliegt seinem Charme. Doch was hat es mit dem mysteriösen Tod ihrer Vorgängerin in Toms Leben auf sich. Und was ist wirklich dran am traurigen Ruhm der Schläferklippen? Temporeich, spannend, ungewöhnlich!

Roman
KNAUR
Februar 2005
304 Seiten
11.5 x 18.0 cm
3-426-62811-2
 

Ausgedeutscht

Zwei junge Mädchen sind Deutsche und dürfen nicht deutsch sein. Die eine wegen ihrer Hautfarbe, die andere, weil sie Jüdin ist. Die fünfzehnjährige Jenni ist in Deutschland geboren und hat nie woanders gelebt als in ihrer norddeutschen Kleinstadt, aber als "Halbschwarze", wie sie sich selbst nennt, leidet sie unter der ganz alltäglichen Diskriminierung. Sie zieht sich mit einem Buch zurück: "Die Geschichte der Familie Netzer" handelt von Thamar, einem jüdischen Mädchen, dem in den Anfangsjahren des Dritten Reiches ganz ähnliche Dinge begegnen. Jenni zieht Parallelen, und beschließt nicht stumm zu bleiben, sondern die Dinge beim Namen zu nennen. Daß sie sich ausgerechnet in einen Skinhead verlieben muß, empfindet sie als fatal...

Hannah Verlagsges.
August 2002
180 Seiten
ISBN 3-931735-06-0