Alexandra Kui - BÜCHER Alexandra Kui - BÜCHER

Solange es hell ist

Vom Wind umtoste Leuchttürme und über den Dünen der Sternenhimmel...

Solange es hell ist, sind sie unterwegs auf ihrer Reise entlang der dänischen Nordseeküste: die fünfzehnjährige Mika und ihre kleinen Geschwister Penny und Elias. Ihr einziger Anhaltspunkt auf der Suche nach ihrem unbekannten Vater ist ein Leuchtturm auf einem alten Foto. Doch das hält Mika lieber geheim vor Johannes und seiner Surfer-Truppe, die das Trio unterwegs aufgabeln...


Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: cbj (12. März 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570165159
ISBN-13: 978-3570165157


 

Rabenseele

Eine Spätsommernacht im Harz. Wieder einmal eskaliert ein Streit zwischen der jungen Lua aus gutbürgerlichem Hamburger Hause und ihrem Mann David aus der ostdeutschen Provinz. Wieder einmal ist sie manipulativ, fordernd und wieder einmal ist er gewalttätig. Doch diesmal ist es anders als sonst, denn Lua hält plötzlich sein Jagdgewehr in den Händen und aus dem abgründigen Spiel um Macht wird bitterer Ernst …

Die Leiche von David wurde nie gefunden, doch Lua musste für den Tod ihres Mannes im Gefängnis büßen. So viel Blut am Tatort reichte als Schlüsselbeweis. Nur erinnern kann sie sich nach wie vor kaum. Alles ist so verschwommen. Wieder auf freiem Fuß versucht sie nun als Kassiererin in einer Kleinstadt nahe dem Harz einen Neuanfang: unauffällig, bescheiden, gezeichnet. Aber die Vergangenheit ist stärker als ihr Wunsch zu vergessen. Da ist diese Gestalt in Davids Parka, die sie zu verfolgen scheint und da sind die Erinnerungsstücke von damals, die aus ihrer neuen Wohnung verschwinden. Viel zu viele Bilder sind in ihrem Kopf und ein unstillbares Verlangen bahnt sich immer mehr seinen Weg in ihr. Lua kann nicht loslassen, will nicht loslassen. Rastlos stellt sie sich ihren Dämonen in der Jagdhütte im Kalten Tal, wo die Katastrophe geschah. Nur was ist damals wirklich passiert? Was weiß die eingeschworene Dorfgemeinschaft? Und vor allen Dingen: Was ist noch real und was ist schon blanker Wahn?

Rabenseele ist ein schneller, verstörender Psychothriller, der die weiblichen Abgründe im Spannungsfeld von Manipulation und Macht, sexueller Begierde und Gewalt, Zwang und Freiheit auslotet und die Leser an einen kalten Ort jenseits der Komfortzone führt.

ROMAN
Berlin Verlag
Erschienen am 01.03.2016
208 Seiten, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-8270-1218-0

 

Marias letzter Tag

Der Sommer ohne Angst

Jeder hat Angst: vor der Euro-Krise, dem steigenden Flusspegel, dem Notendurchschnitt. Lous beste Freundin Maria hat Angst, wie ihre Mutter an Krebs zu erkranken. Als sie von einem Zug erfasst wird und nur knapp überlebt, sprechen alle von versuchtem Selbstmord. Daraufhin ruft Lou den Sommer ohne Angst aus. Ihr Plan: zu leben, als sei es ihr letzter Tag. Tun, wovor sie sich immer gefürchtet hat. Sich fühlen, wie Maria sich gefühlt hat. Ihre selbstgedrehten Videos postet Lou auf ihrem YouTube-Channel, dem sie den Titel »Marias letzter Tag« gibt. Rasant steigt die Zahl der Klicks, es entsteht eine Bewegung der Angstverweigerer. Die Mitschüler, Freunde und Fans übertrumpfen sich mit immer gefährlicheren Aktionen. Und irgendwann verliert Lou die Kontrolle...

Roman
Ab 14 Jahren
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 288 Seiten
Verlag: cbt (März 2015)
ISBN: 978-3-570-16317-7
 

Stille Feindin

Farina und Tami (beide 17) haben eines gemeinsam: Ihre Kindheit würden sie am liebsten aus dem Gedächtnis streichen. Als sie Freundinnen werden, hat Tami das Gefühl, sie hätten auf wundersame Weise schon immer zusammengehört, obwohl sie sich erst seit kurzer Zeit kennen. Und tatsächlich hat sich ihr Weg in der Vergangenheit schon einmal gekreuzt: Da ist etwas, was sie beide gleichermaßen betrifft. Ein Abgrund, der Farina unberechenbar macht – sogar für sich selbst.

Paperback, Klappenbroschur, 320 Seiten,
ISBN: 978-3-570-16275-0
 

Die Welt ist eine Scheibe

"Die Welt ist eine Scheibe. Beweis: Manche fallen runter, ein ständiges Stürzen und Aufschlagen. Die meisten merken es bloß nicht."

Wiebke sitzt auf einem Baum und rechnet ab: mit ihren dumpfen Verwandten, Geestbauern auf dem flachen Land. Mit den Strassers, der hippen Kleinfamilie aus der großen Stadt. Mit all den Hinterwäldlern, die unter Wiebkes Buche das Feuer zu löschen versuchen, das die Sechzehnjährige gerade gelegt hat.
Alexandra Kuitkowski erzählt eine brillant komponierte Geschichte über die verhängnisvolle Verstrickung zweier Familien, über den Zusammenprall von Stadt und Land.

Wieviel Land? Wieviel Vieh? Wieviele Kinder? Das sind die Fragen, um die sich auf dem Hof von Wiebkes Familie alles dreht, in dieser Reihenfolge. Was zählt, ist immer die übernächste Generation. Die Toten bestimmen über das Leben der Ungeborenen. Nur Wiebke tanzt aus der Reihe, klaut, randaliert, träumt von einer Karriere als Musikerin und sehnt das Abitur herbei, um danach endlich in die große Stadt zu fliehen. Doch bevor es soweit ist, kommt die Stadt zu ihr. Baugebiete rücken dem Dorf zu Leibe. Unter den Neubürgern: das Ehepaar Strasser mit dem siebenjährigen Sohn Luis.

Eine Schicksalsbegegnung. Denn als der wohlbehütete Spross der Strassers bei einem Bootsausflug unter der Aufsicht von Wiebkes Vater zu Tode kommt, wird das Leben beider Familien aus der Bahn geworfen.


„Eine spannende Abrechnung mit den dumpfen Bauern, der hippen Kleinfamilie aus der Großstadt...Schön komponiert hat Autorin Kuitkowski den Zusammenprall zweier Welten - Stadt und Land - und die schicksalhaften Verstrickungen der Familien.“
Britta Helmbold, Ruhr Nachrichten, 14.2.2013

„...fantastisch geschrieben ... feinfühlig und mit großer Liebe zum Detail ... ein wunderbarer Roman, der die Stille im Lauten beschwört.“
Hannelore Aldag, Stader Tageblatt, 14.2.2013

„Ein schönes, überaus kluges Buch ... eines, das beim Lesen die Zeit stehen bleiben lässt... Wie hat sie es geschafft, in ihrem Roman so viele Erzählräume zu öffnen, in der Handlung behende vor- und zurückzuspringen und ihn gleichzeitig sprachlich so dicht zu gestalten?“ Frank Keil, taz, 30.3.2013

„Der hypnotischen Wirkung von Alexandra Kuitkowskis eigenwilligem Schreibstil kann man sich schwer entziehen. Ihre Sätze sind mal von poetischer Schönheit, dann wieder ruppig und kurz, sie bergen Untiefen und sind wirklich etwas ganz Besonderes.“
Tanja Wekwerth, lettra., 2.4.2013

„Roman, der fein konstruiert ist und auf wenig Raum sehr dicht eine Geschichte erzählt, die in die Weite will, den ganz großen Bogen schlägt. In Zukunft will Alexandra Kuitkowski unter beiden Autorennamen schreiben, dem Genre Krimi treu bleiben, aber auch weiter anderen Formen der Literatur entdecken. Das ist eine gute Nachricht.“ NDR Kultur, 8.4.2013

„Ein bemerkenswertes Buch.“
Lesezeichen, Bayerisches Fernsehen, 8.4.2013

„Die Welt ist eine Scheibe, das ist der Titel dieses schmalen Wunderwerks von einem Buch. Auf nicht einmal 150 Seiten entfaltet die Autorin mit enormer Sprachwucht eine beeindruckende Geschichte um unerfüllte Wünsche, ungestillte Hoffnungen, kleine Fluchten und schicksalhafte Ereignisse.“ Peter Godazgar, Mitteldeutsche Zeitung 20./21.4.2013

„Alexandra Kuitkowski erzählt Wiebkes Geschichte in einem atemlosen Tempo, in einer dichten Sprache mit Rück- und Ausblicken auf das Landleben und den Familienalltag der Landwirtsfamilie. Mal tut sie das poetisch schön, mal ruppig, kurz und äußerst direkt.“ Uwe Dammann, Weserkurier, 25.5.2013

„Alexandra Kuitkowksi hat mit ihrer 16-jährigen Protagonistin in "Die Welt ist eine Scheibe" eine wunderbare Frauenfigur geschaffen, der man gerne in ihre komplexe, übersteigerte Innenwelt folgt. Hochsensibel nimmt sie alles in ihrer Umgebung wahr. Dicht am Abgrund ihrer begrenzten Welt sitzend, entspringen ihrem überspannten Kopf Gedanken, die wildpoetisch und eigenwillig sind wie eine Silberdistel auf dem Kartoffelacker.“
 Szene Hamburg, 28.6 2013

„Feinfühlig: Der lesenswerte Roman von Alexandra Kuitkowski lebt von der untergründigen Spannung .“
 Kieler Nachrichten Online, 24.7.2013

„Das merkt man der straffen, Spannung erzeugenden Erzählweise an. (…) Aber im Gegensatz zu viel Verfassern feierfreudiger Popliteratur steckt die Autorin auch nicht mehr mittendrin in der Jugend, sondern ist längst in einer späteren Lebensphase angekommen, in der sie souverän vermeidet, die ländliche Provinzjugend zu verteufeln oder zu idyllisieren.“ Sandra Kerschbaumer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.8.2013

Leserstimmen:

„Kleines Buch, ganz groß! Landleben + echte Gefühle + tolle Sprache = ein besonderes Buch!“
Arizona, lovelybooks.de

bewegend emotional und sprachlich einfach nur genial. Eine kleine Perle unter den Romanen.
Rosinchen, lovelybooks.de

Ich habe das Buch unglaublich gerne gelesen und kann es wirklich nur empfehlen.
Tonks, lovelybooks.de

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Roman
HOFFMANN UND CAMPE VERLAG
19. Februar 2013 - gebunden
Seiten: 144
ISBN: 978-3-455-40359-6
 
Seite: 1/2
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